Das schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger - Dienstag, 16. Juli

Schüler drehen Imagevideos für die Caritas

Kerpen-Horrem. "Ich bin wirklich beeindruckt", sagte Ulrich Blümer bei der Vorstellung des Ergebnisses. Schüler des Adolf-Kolping-Berufskollegs haben dem Leiter der Kerpener Erziehungs- und Familienberatung der Caritas vier Imagevideos für seine Beratungsstelle präsentiert. Und die schlugen nicht nur bei dem Leiter der Einrichtung ein.
Die Filme hatte sein Team mit den Schülern gemeinsam erarbeitet. Für die Konzepterstellung und technische Umsetzung waren die Schüler in einem Schulprojekt selbst verantwortlich. Die Videos sollen nun auf der Homepage der Familienberatung eingesetzt werden.
In Kleingruppen arbeiteten zwölf Schüler zusammen, um die vier Videos für die Familienberatung fertigzustellen. "Das persönliche Engagement der jungen Menschen ging weit über den Unterricht hinaus", freute sich Blümer. Entstanden sind vier thematisch ganz unterschiedliche Videos von rund zweieinhalb bis fünf Minuten Länge. Im Fokus stehen einmal die Eltern, einmal die Jugendlichen, einmal die Beratungsstelle und einmal die Mediensprechstunde. Erzählt werden kleine Geschichten, die mit Illustrationen oder kurzen Interviewpassagen aufgelockert werden.
Das Team der Familienberatung hatte zuvor zusammen mir den Schülern sinniert, wie man jüngere Zielgruppen besser erreichen und die eigene Arbeit bekannter machen könne. Schnell einigte man sich auf das Medium Video, da es auch gut auf der Homepage genutzt werden kann. "Es ging uns um zwei Dinge: Einerseits um die Videos an sich als modernes Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit, andererseits um die Zusammenarbeit mit jungen und medienbegeisterten Menschen", sagte Ulrich Blümer. Im Rahmen des Video-Projektes erfolgte ein reger Austausch zwischen den angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten des Berufskollegs und den Fachleuten der Caritas Erziehungs- und Familienberatung. Zugleich habe sich der Blickwinkel der Schüler auf das Thema verändert: "Viele denken bei der Caritas nur an Pflege; dass der Verband noch viel mehr bietet, konnten wir bei dem Projekt zeigen. Es war ein Gewinn für beide Seiten", resummierte Blümer.(ftz)