Verhalten bei Risikokontakt

Als Risikokontakt wird ein Kontakt bezeichnet, bei welchem ein eindeutiges Risiko bestand sich mit HIV (oder anderen Krankheiten) anzustecken.

Hierzu gehören unter anderem:

- gewollter/ungewollter Geschlechtsverkehr mit einer Person mit unbekanntem HIV- Status aus einer Risikogruppe (beispielsweise (Drogensüchtige, Personen aus einem Hochrisikoland …) oder mit einer Person mit gesicherter HIV-Infektion. 

- Eintreten einer infektiösen Körperflüsigkeit (z.B. Blut) in eine Eintrittspforte des Körpers (z.B. eine offene Wunde). Siehe hierzu auch: Ansteckung.

Was tun, wenn man einen Risikokontakt hatte?

Sich Sicherheit verschaffen! In Angst zu leben ist belastend und lange nicht jeder Risikokontakt bedeutet gleichzeitig eine Ansteckung, denn viele unterschiedliche Faktoren spielen eine Rolle.
Professionelle Beratung bekommen Sie kostenfrei und auch anonym bei den AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen.
Scheuen Sie sich nicht, sich beraten zu lassen!
Auch online können Sie hier sofort Ihre Fragen stellen.
Verlieren Sie keine Zeit, denn im Falle eines eindeutigen Ansteckungsrisikos kann innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Kontakt durch die Gabe von Medikamenten eine mögliche Ansteckung verhindert werden.
Sie können einen HIV-Test machen lassen, dies allerdings erst nach einer Wartezeit von 6 Wochen.
Erst dann können Antikörper nachgewiesen werden können.  




Im Falle einer erfolgten Ansteckung sind Sie selbst ansteckend und
könnten das Virus weitergeben.