Irgendwann reicht’s!

Viele Mütter sind durch Familie, Beruf und Haushalt häufig über ihre körperlichen und seelischen Grenzen hinaus belastet. Sie brauchen Hilfe, wissen aber oft nicht, an wen sie sich wenden können.
Ständige Erschöpfung, Rückenschmerzen, Migräne, Essstörungen und Hautprobleme – das sind nur einige der vielen Symptome, unter denen immer mehr Mütter leiden. Dann wäre eine Mutter-Kind-Kur oder eine Mütter-Kur der erste Schritt zum Gesundwerden.

Grundsätzlich haben alle Frauen (und Männer) in Familienverantwortung Anspruch auf eine medizinische Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme nach §§ 24 und 41 SGB V, wenn diese medizinisch indiziert ist und die Ärztin oder der Arzt die medizinische Notwendigkeit dieser Maßnahme attestiert hat.

In der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung im Erzbistum Köln haben sich der Diözesancaritasverband, der Diözesanverband der Katholischen Frauengemeinschaft und der Diözesanverband des Kath. Deutschen Frauenbunds zusammengeschlossen, um Müttern und ihren Familien ein Gesundheitsnetzwerk zu bieten, in dem Beratung, Prävention, Rehabilitation und Kurnachsorge eng miteinander verknüpft sind.

Die Geschäftsstelle in Köln unterstützt die Arbeit von über 30 Kurberatungsstellen auf Bistumsebene bei Caritas und kfd, in denen jährlich über 4.500 Frauen beraten werden. Die Kurberaterinnen sind behilflich bei der Beantragung einer Mütter- oder Mutter-Kind-Kur und vermitteln die für die Familie passende Kurklinik. Außerdem klären sie mit der Klientin viele weitere Fragen, z. B. wie Kinder, die nicht mit zur Kur fahren können, betreut werden können, und sie helfen Widerspruch einzulegen, falls ein Kurantrag abgelehnt wird.
Vätern wird ebenfalls geholfen.

Nach der Kur werden in vielen Orten des Erzbistums Köln Kurnachsorgeseminare angeboten, um die Erfolge der Kurmaßnahme zu festigen. Fragen Sie Ihre Beraterin.

Wir helfen!