Drogen: Legal, illegal, scheißegal?

Tom ist hin und her gerissen: Er darf mit den angesagtesten Typen abhängen. Er könnte dazu gehören. Er könnte mit dabei sein. Das wäre wie ein Sechser im Lotto. Allerdings hat die Sache einen Haken: Mit dazu gehören hieße auch: Mitmachen. Mitrauchen. Mitkiffen. Mittrinken. Und das will er eigentlich nicht. Dazu muss er nicht erst zum Bahnhof gehen, um zu sehen, was das aus einem machen kann. Das sieht er jeden Tag zu Hause an seinem Vater. Aber trotzdem will er doch so gerne dazu gehören.
Was soll er jetzt bloß tun?

Viele junge Menschen machen irgendwann Erfahrungen mit Drogen: Mit legalen Drogen wie Medikamenten, Alkohol und Tabak, oder mit illegalen Drogen wie Grass, Koks, LSD oder Heroin. Die Gefahr bei jeder Droge ist es, in eine Abhängigkeit zu geraten, süchtig zu werden. Menschen, die süchtig nach Drogen sind, sind schwer krank. Ihr Leben wird von der Droge bestimmt und sie verlieren mit der Zeit alle anderen Interessen oder auch ihre Freunde und Familien.

 

In der Bundesrepublik gibt es

... nach Schätzungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ca. 2,5 Millionen Alkoholabhängige. Etwa jeder vierte Erwachsene hat in seinem Leben schon einmal illegale Drogen ausprobiert.

Häufig werden Drogen in der Gemeinschaft konsumiert. Manchmal entsteht eine Situation, in der Einzelne gar nichts nehmen wollen, es aber trotzdem tun, weil sie dazu gehören wollen. Andere merken, dass sie mehr rauchen oder trinken, als ihnen gut tut. Oder haben Freunde, bei denen sie bemerken, dass sie ihr Limit nicht mehr kennen.

"Jede Sucht hat einmal als Suche begonnen."

Andreas Tenzer

Wie und wo bekomme ich Hilfe?

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